Diagnose Reizdarm-Syndrom UND DANN?

Stuhlunregelmäßigkeiten, Durchfall, Verstopfung oder Blähungen und das Ganze garniert mit wiederkehrenden Schmerzen – zwischen 4 und 5 Millionen Menschen sind in Deutschland vom Reizdarm-Syndrom betroffen. Die Beschwerden treten typischerweise nachts oder nach einer Mahlzeit auf, durch stressige Phasen werden sie verstärkt. Reizdarm ist eine funktionelle Erkrankung, also nicht organisch bedingt. Klassische schulmedizinische Behandlungen stoßen bei der Diagnose häufig an ihre Grenzen. Die gute Nachricht: Mit einfachen ausmitteln, speziellen Tipps für den Alltag in Kombination mit den sanften Maßnahmen der Regulationspharmazie® bringen Sie Ihren Verdauungstrakt zurück in eine bessere Balance.

  1. Heilpflanzen: Pfefferminze (reduziert zu starke Darmbewegungen, krampflösend, entzündungshemmend), Kümmel oder Kurkuma; als Tee oder in Kapsel- bzw. Tropfenform
  2. Lösliche Ballaststoffe: indischer Flohsamen (pflanzliches Quellmittel mit wasserbindenden Eigenschaften), Leinsamen (enthalten u.a. viel Omega-3-Fettsäuren)
  3. Aufbau der Darmflora: mit speziellen mikrobiologischen Präparaten (Probiotika mit hochdosierten Milchsäurebakterien)
  4. Wärme: löst Muskelverspannungen im Bauch und kann die Blut- und Flüssigkeitszirkulation anregen
  5. Viel Trinken: insbesondere bei wiederkehrenden Verstopfungen, am besten Tee oder Wasser
  6. Bewegung und Entspannung: unterstützt die Auflösung von Darmgasen: Yoga, Schwimmen, Walken oder leichtes Joggen, zusätzlich autogenes Training oder Meditation zur Stressreduktion
  7. Verzicht: auf scharfe Lebensmittel, Kaffee, Alkohol, Nikotin, Fertigprodukte
  8. Ausgewogene Ernährung: mit frischen Produkten in Bio-Qualität, Vermeidung von Lebensmitteln die fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide oder Polyole enthalten (= FODMAP-Diät)

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